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Eine Expedition, von lateinisch expeditio âFeldzugâ,cite-ref-1[1] expedire âlosmachenâ,cite-ref-2[2] ist eine Entdeckungsreise oder Forschungsreise in eine entlegene oder unerschlossene Region.
FrĂŒhe Expeditionen, wie die von Marco Polo und Christoph Kolumbus, wurden durch den Handel veranlasst. Regierungen machten entdeckte Gebiete zu Kolonien oder Protektoraten. Bis in die Gegenwart dienen Expeditionen zur Exploration von Rohstoffvorkommen. Seit dem 18. Jahrhundert mit seinen etablierten Gelehrtengesellschaften dienen Expeditionen hĂ€ufig der wissenschaftlichen Forschung, etwa
âą zur Entdeckung von neuen Pflanzen- und Tierarten,
âą um Gebiete von besonderem Interesse zu durchqueren,
âą um herausragende geografische Ziele wie den Nord- und SĂŒdpol zu erreichen.
Heute werden Expeditionen ĂŒberwiegend von Forschungsinstituten, von internationalen Wissenschafts-Organisationen oder von Alpenvereinen durchgefĂŒhrt. Die Expeditionsziele betreffen unterschiedlichste Fachgebiete wie
Weitere Studienreisen im Bereich der Anthropologie und Ethnologie werden unter anderem fĂŒr Museen der Völkerkunde unternommen oder um archĂ€ologische Ausgrabungen durchzufĂŒhren. Geowissenschaftliche Expeditionen werden heute auch von UniversitĂ€ten oder Forschungsanstalten im Rahmen von wissenschaftlichen Projekten oder internationalen Messkampagnen unternommen.
Von wissenschaftlichen Expeditionen abzugrenzen sind Reisen ohne Forschungscharakter, insbesondere Trekking-Touren oder Bergsteiger-Reisen, auch wenn sie aus MarketinggrĂŒnden gelegentlich als Expeditionen bezeichnet werden.
Im Englischen wird Expedition mit der Forschungsreise (englische Sprache: exploration) gleichgesetzt, wÀhrend die Exploration im Deutschen die Suche nach BodenschÀtzen ist.
Contents
âą Erste Hilfe
âą Siehe auch
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Expeditionsvorbereitung
Die Vorbereitungen richten sich nach Art und Umfang der Expedition und können mehrere Monate oder gar Jahre in Anspruch nehmen. Am Beginn stehen die Zieldefinition sowie die Informationsbeschaffung und -auswertung, die den zeitlichen, personellen und finanziellen Rahmen vorgeben. Umgekehrt muss sich die Expeditionsplanung am zu erwartenden Finanzrahmen orientieren.
Die Quellen fĂŒr die Informationsbeschaffung bilden Reisebeschreibungen, wissenschaftliche Publikationen entsprechend der inhaltlichen Ausrichtung des Projektes, geografische Abhandlungen, Luft- und Satellitenbilder sowie kleinmaĂstĂ€bige Kartenwerke zur GelĂ€ndeĂŒbersicht. Bis etwa 1950 beinhaltete das Expeditionsziel bei manchen sehr entlegenen Gebieten auch das erstmalige Erstellen von Landkarten durch kartografische Vermessung und terrestrische Fotogrammetrie, wofĂŒr als Planungshilfe oft nur grobe Skizzen, z. B. der TalverlĂ€ufe, ausreichen mussten.
Expeditionsplanung
Die Planung umfasst die Festlegung des zeitlichen Ablaufs der Expedition sowie die Aufgabenverteilung auf die Expeditionsteilnehmer. Der wirtschaftliche Rahmen wird durch einen Kosten- und Finanzplan abgesteckt, in dem die Ausgabenseite (z. B. Flug- und Transportkosten, AusrĂŒstung und Verpflegung, Genehmigungen und Versicherungen) der Einnahmenseite (z. B. Fördermittel, Spenden, Darlehen, mögliche Erlöse durch BuchverkĂ€ufe und VortrĂ€ge) gegenĂŒbergestellt wird. Diese Punkte werden gegebenenfalls in einem schriftlichen Vertrag festgehalten, in dem ĂŒblicherweise auch die Verwertungsrechte an den Ergebnissen der Expedition geregelt sind.
Sport und medizinische Expeditionstauglichkeit
Grundvoraussetzung fĂŒr die Teilnahme an einer Expedition ist je nach Belastungsumfang eine Ă€rztliche Untersuchung, mit der Erkrankungen oder VorschĂ€den ausgeschlossen werden, die zu Expeditionsuntauglichkeit fĂŒhren könnten. Das Alfred-Wegener-Institut hat dazu begleitend fĂŒr die Teilnehmer seiner Polarexpeditionen einen medizinischen Fragebogen entwickelt.cite-ref-3[3] Ein wesentlicher Bestandteil der Expeditionsvorbereitung auch zur UnfallverhĂŒtung ist die Verbesserung der LeistungsfĂ€higkeit (Kraft und Ausdauer) durch gezieltes Sporttraining.cite-ref-4[4] Entsprechend dem Vorhaben beginnt die sportliche Vorbereitung je nach Vorhaben bis zu einem Jahr vorher nach den GrundsĂ€tzen der Trainingslehre und vorheriger sportmedizinischer und gegebenenfalls höhenmedizinischer Beratung.
FĂŒr gröĂere Expeditionsvorhaben und solche in extreme Klimazonen kann es sinnvoll sein, eine Vorexpedition zum Training und zur Erprobung der AusrĂŒstung zu unternehmen.cite-ref-5[5] FĂŒr die Auswahl von Expeditionsteilnehmern siehe das Auswahlverfahren der ZDF SĂŒdpolteilexpedition 2010.cite-ref-6[6] Dies zeigt aber auch die Grenzen von diesen auf und das VerhĂ€ltnis von effektiver DurchfĂŒhrung im Expeditionsraum und den Ergebnissen von Auswahlverfahren.
ExpeditionsfÀhigkeiten
Allgemein sind fĂŒr Expeditionen âWildnisÂfĂ€higkeitenâ notwendig, die der Sicherung des Vorankommens und (Ăber-)Lebens in der jeweiligen Region dienen. Hinreichende Kenntnisse und Fertigkeiten dienen der eigenen Sicherheit â jedoch ist eine Expedition kein âĂberleben im Buschâ. Um wissenschaftliche Expeditionsteilnehmer in hinreichenden WildnisfĂ€higkeiten auszubilden, werden von einigen Instituten ausschlieĂlich fĂŒr ihre Studierenden und akademischen Teilnehmer entsprechende Lehrveranstaltungen durchgefĂŒhrt.cite-ref-7[7]cite-ref-8[8] Grundkenntnisse und Fertigkeiten im Fischfang, Skifahren Alpin und Langlauf sowie Berggehen und Bergsteigen mit Knotenkundecite-ref-9[9] sind je nach Ziel der Expedition notwendig. Letztere können durch die DAV-Kletterausbildungen Toprope und Vorstiegcite-ref-10[10] erworben werden.
Allgemeine ExpeditionsfĂ€higkeiten sind Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit technischem ExpeditionsgerĂ€t, die teilweise mit staatlich geprĂŒften Berechtigungen wie Sprechfunkzeugnis und Funkbetriebszeugnis See fĂŒr die Teilnahme am jeweiligen Funksprechverkehr mit einem HandsprechfunkgerĂ€t im Funkverkehr, mit Satellitenfunk wie Iridium (Kommunikationssystem) oder Notfunkbake als RettungsgerĂ€tfunkstelle einhergehen. Im Weiteren beim Einsatz von Wasserfahrzeugen mit Motoren der SportbootfĂŒhrerschein See und beim Umgang und dem FĂŒhren von Handfeuerwaffen der Sachkundenachweis Waffen fĂŒr eine Waffenbesitzkarte WBK und EuropĂ€ischen Feuerwaffenpass. Diese sind fĂŒr Gebiete mit EisbĂ€ren und GrizzlybĂ€ren wie auf Spitzbergen, Nordost-Grönland, Nord-Kanada und Alaska zur Eigensicherung erforderlich. Der Besitz wird teilweise von den jeweiligen nationalen Behörden gefordert und geprĂŒft.
FĂŒr die Teilnahme an Expeditionen werden fĂŒr einige Forschungsstationen weitergehende Kenntnisse im Brandschutz gefordert, wie sie in LehrgĂ€ngen an der ABC- und Selbstschutzschule oder dem Ausbildungszentrum Schiffssicherung gelehrt werden, sowie Fertigkeiten fĂŒr die Kfz-Instandsetzung. Grund ist, dass zur BrandbekĂ€mpfung nicht auf eine Feuerwehr oder zur Instandsetzung von Ăberschneefahrzeugen, GelĂ€ndewagen und Festrumpfschlauchbooten nicht auf eine Kfz-Werkstatt zurĂŒckgegriffen werden kann. GroĂe Forschungsstationen halten fĂŒr diese Aufgaben eigenes technisches Personal bereit, teilweise durch das jeweilige nationale MilitĂ€r wie auf den amerikanischen und argentinischen Forschungsstationen der Antarktis. Insbesondere in der trocken-kalten Klimazone ist ein Brand, unter anderem als Elektrobrand, Motorenbrand oder durch unvorsichtigen Umgang mit offenem Feuer im Zelt oder in einer NothĂŒtte, eine erhebliche Gefahr. Extreme KĂ€lte macht Leitungen und Isolierungen aus Kunststoff und Metall brĂŒchig, so dass aus diesen Kraftstoff austreten oder ein elektrischer Kurzschluss auftreten und Feuer verursachen kann. Kraftfahrzeuge werden in der trocken-kalten Klimazone wo möglich permanent vorgeheizt oder, wo dies nicht möglich ist, auch ĂŒber Nacht in Betrieb gehalten. Auf kleineren Forschungsstationen steht UnterstĂŒtzung durch Fachpersonal nicht zur VerfĂŒgung. Alle anfallenden Aufgaben, auch der KĂŒchendienst, werden von den Expeditionsteilnehmern erledigt. Zur Vorbereitung kann daher auch ein Kochlehrgang gehören.
Erste Hilfe
Da eine unmittelbare Erste Hilfe durch Rettungsorganisationen wĂ€hrend einer Expedition nicht zur VerfĂŒgung steht, ist eine handlungssichere Erste-Hilfe und erweiterte Erste Hilfe sowie die Kenntnis von therapeutischen Verfahren in der Notfallmedizin und deren Grenzen durch die Expeditionsteilnehmer notwendig. Grundlage der ersten Hilfe ist âHandhabungssicherheit zum zielgerichteten Handelnâ als Ersthelfer in medizinischen Notlagen durch mehrfach wiederholte Erste-Hilfe-LehrgĂ€nge wĂ€hrend der Expeditionsvorbereitung. Grundfertigkeiten aus dem Tactical Combat Casualty Care sind dazu bedingt hilfreich. Jedoch ist medizinische Versorgung (âAusĂŒbung der Heilkundeâ als Eingriff in Kompetenzen der Ărzte und Heilpraktiker) nach deutschem Strafrecht fĂŒr Ersthelfer strafbewehrt und findet hier ihre Grenzen. ErgĂ€nzt werden die erweiterten Kenntnisse der Ersten Hilfe durch Fertigkeiten fĂŒr die Anwendung im GelĂ€nde.cite-ref-11[11] Zur erweiterten Ersten Hilfe gehören Grundkenntnisse in der Notfallmedizin mit Herz-Lungen-Wiederbelebung, Verhalten bei Hypothermie durch Windchillfaktor sowie Grundkenntnisse aus der Ausbildung fĂŒr RettungssanitĂ€ter mit dem Schwerpunkt Traumatologie, Verbandmittel und Medikamente sowie ĂŒber Reisemedizin und Infektionskrankheiten durch Tropenkrankheiten soweit fĂŒr das Expeditionsgebiet notwendig. Vorbeugung erfolgt durch Impfungen gegen Infektionskrankheiten soweit fĂŒr das Expeditionsgebiet notwendig. Allgemeine HygienemaĂnahmen verhindern die meisten Erkrankungen.
Meteorologie und lokale Wettervorhersage
Klimazonen und Wetter bestimmen die Ăkozonen nach der sich die Anforderungen an eine Expedition richten. Kenntnisse ĂŒber Wolken und allgemeine ZusammenhĂ€nge der Meteorologie sind fĂŒr die lokale Wettervorhersage notwendig. Das lokale, tĂ€gliche Wettergeschehen bestimmt die Möglichkeiten wĂ€hrend der Expedition insbesondere beim Bergsteigen. Wettermeldungen werden weltweit durch den SYNOP-Code mit dem WolkenschlĂŒssel codiert.cite-ref-12[12] Meteorologische Grundinformationen und Klimadaten lassen sich bei Bedarf ĂŒber das Internet ermitteln. Zur lokalen Wettervorhersage dienen Höhenmesser/Barometer und zur Ermittlung des Windchill als gefĂŒhlte Temperatur ein Windmesser.
ExpeditionsfĂŒhrung
Theoretische Grundlagen zur FĂŒhrung von Menschengruppen in einer Organisationseinheit sind unter FĂŒhrungskompetenz und fĂŒr die Organisation unter Managementkompetenz mit Planung, Organisation, MenschenfĂŒhrung und Kontrolle ausgefĂŒhrt.
ErlebnispĂ€dagogische AnsĂ€tze von Expeditionen als Lehrmittel nutzte bereits Kurt Hahn an der Schule Schloss Salem. Beispielhaft fĂŒr FĂŒhrungsmethoden sind die FĂŒhrungskrĂ€fte Robert Falcon Scott, Roald Amundsen, Ernest Shackleton, Kurt von Hammerstein-Equord, George S. Patton und William Slim.
ExpeditionsausrĂŒstung
Eine angemessene ExpeditionsausrĂŒstung unter BerĂŒcksichtigung der Klimazone und der Jahreszeit ist neben der Verpflegung wichtiger Bestandteil der Expeditionsvorbereitung. Fehlende oder mangelhafte ExpeditionsausrĂŒstung kann schwerwiegende Folgen fĂŒr die sichere DurchfĂŒhrung haben und RettungsmaĂnahmen notwendig machen. Die Beschaffung der ExpeditionsausrĂŒstung bildet den Abschluss der Expeditionsvorbereitung. Die notwendige GrundausrĂŒstung fĂŒr Landexpeditionen entspricht der beim Trekking. FĂŒr die Verbringung und RĂŒckfĂŒhrung von ExpeditionsausrĂŒstung sind die jeweiligen Zollbestimmungen des Einfuhr- und RĂŒckfĂŒhrungslandes sowie Bestimmungen der Luftfahrtgesellschaft zu beachten.cite-ref-13[13]cite-ref-14[14]
Expeditionsversorgung
Die geplante und vorbereitete Versorgung der Expedition kann Voraus durch Depots oder als Anschlussversorgung durch Luftfahrzeug oder begleitend mit Akia, Zugkarren, TrĂ€ger oder Tragtiere erfolgen. Heute seltener durch Hundeschlitten, sind aber wie bei der Sirius-Patrouille im Nationalpark Nordost-Grönland, den Rangern des US National Park Service oder Parks Canada Rangern noch gebrĂ€uchlich. Beim Alpinstil fĂŒr die begrenzte Zeit von bis zu 14 Tagen durch Selbsttragen. FĂŒr die Schwierigkeiten beim Transport mit Pulka, auch Akia siehe Franklin-Expeditioncite-ref-15[15].
Transport und Verbringung
zu FuĂ
âą im Expeditionsstil mit TrĂ€gern auch fĂ€lschlich Sherpa nach einer tibetischen Volksgruppe unter FĂŒhrung eines Sirdar, im Alpinstil durch Selbsttragen oder Selbstziehen einer Trekkingkarre;
âą in Ewigschneegebieten mit Wannenschlitten wie Akja oder Pulka sowie Hundeschlitten mit Schlittenhunden;
âą mit Mountainbike (MTB);
zu Land selten noch mit Reittieren
zu Land motorisiert mit
âą Ăberschneefahrzeug Bandvagn 206 auch fĂŒr Dschungelgebiete, in Russland und ehemaligen GUS-Staaten MT-LB, DT-30 oder Schneeraupe sowie Schneemobil Light Over Snow Vehicles (LOSV);
luftunterstĂŒtzt mit
âą zweimotorige Flugzeuge mit STOL-Eigenschaft wie Dornier 228 oder Twin Otter de Havilland Canada DHC-6;
wassergestĂŒtzt
âą in KĂŒstengewĂ€ssern, Feuchtgebieten oder Flussbefahrungen mit
âą Schlauchboot oder Festrumpfschlauchboot,
Geschichte der Expeditionen
Die Entdeckungsreisen am Beginn der Expeditionsgeschichte waren geprĂ€gt von einer Welle der Neuentdeckungen, bedingt durch ein unvollkommenes Bild der Erde. Die Phase der sich anschlieĂenden Forschungsreisen hatte das Ziel, Kenntnisse im Bereich der Erdwissenschaften zu gewinnen und gleichzeitig unterentwickelte Staaten und deren Rohstoffe im Rahmen der aufkommenden Industrialisierung fĂŒr die jeweils eigene Nation zu sichern. Durch Ăbereinkommen zwischen den KolonialmĂ€chten wurden in dieser Zeit des 19. Jahrhunderts dabei hĂ€ufig Kolonialgrenzen gezogen, die bis zum heutigen Tag GĂŒltigkeit als Staatsgrenzen haben, Bevölkerungsgruppen zerschneiden, Staaten teilen und daraus in Folge ab Mitte des 20. Jahrhunderts zu UnabhĂ€ngigkeitskriegen und im 21. Jahrhundert zu weiteren innerstaatlichen aber auch zwischenstaatlichen Konflikten fĂŒhrten. Dieses Konfliktpotential hat fĂŒr heutige Expeditionen entsprechenden Einfluss auf die DurchfĂŒhrbarkeit nach der Sicherheitslage in diesen Gebieten. Informationen lassen sich ĂŒber die Reisewarnungen der Ministerien des ĂuĂeren gewinnen.
Die Geschichte der Nordpolexpeditionen und das Goldene Zeitalter der Antarktisforschung war von nationaler Konkurrenz geprĂ€gt, um die letzten unerreichten Ziele der Erde zu âerobernâ. Die Expeditionen wurden teilweise in kĂŒrzester Zeit geplant und mit unerprobten Mitteln durchgefĂŒhrt. Diese fĂŒhrten bei einigen Expeditionen zu einem tödlichen Ausgang. Die technische AusrĂŒstung und die Bekleidung entsprachen teilweise nicht heutigem Stand und Gebrauchssicherheit. Wollbekleidung und Zdarskysack sind jedoch bis heute gĂŒltige AusrĂŒstung. Gleichzeitig nutzte man nur teilweise oder unzureichend Kenntnisse und Fertigkeiten von Landesbewohnern dieser Klimazonen. So verzichteten die EnglĂ€nder auf den Einsatz von Schlittenhunden, wĂ€hrend die Norweger diese mit Erfolg einsetzten und sich auch in der Bekleidung den Eskimos anpassten.
GrĂŒnde fĂŒr das Scheitern einer Expedition auch heute noch lassen sich im Besonderen bei der Franklin-Expedition finden.
OrientierungsausrĂŒstung frĂŒher Expeditionen
Erst ab den spĂ€ten 1980er Jahren stand GPS zur Ortsbestimmung zur VerfĂŒgung. Bis dahin wurde die Position durch Astronomische Navigation mit Hilfe von Sextant, Chronometer und astronomischem Almanach bestimmt. Beim sogenannten Mittagsbesteck wird gegen Mittag der Höchststand der Sonne und dadurch die wahre Ortszeit ermittelt. Der Breitengrad errechnet sich aus der Sonnenhöhe. Die geografische LĂ€nge ergibt sich aus der Differenz der Ortszeit zur Greenwich Mean Time, die vom Chronometer abgelesen wird. Peilung und Triangulation dienten der eigenen Orientierung im GelĂ€nde sowie der Landvermessung, einer der vordringlichsten Aufgaben frĂŒher Expeditionen.
BiwakausrĂŒstung frĂŒher Expeditionen
Bis zum Aufkommen von Kunstfasern wurde Bekleidung aus Baumwolle teilweise auch aus leichtem Loden in trocken- und feucht-heiĂen Gebieten getragen, Wolle und Loden fĂŒr trocken- und feucht-kalte Gebiete. Die frĂŒhe Bekleidung der englischen Everestbesteiger bestand aus Tweed. Verwendung fanden auch FrauenhaarfĂŒsslinge. SchlafsĂ€cke bestanden aus Rentierfell oder waren wie bei der Schröder-Stranz-Expedition mit Kapok als Isoliermaterial gefĂŒllt. DaunenschlafsĂ€cke kamen erst ab dem 20. Jahrhundert auf. Als Schutz des Schlafsacks vor Feuchtigkeit und Schmutz diente der Zdarskysack.
Wetterfeste Oberbekleidung, Zelte und Planen wurden aus mit Leinöl imprĂ€gnierten Baumwoll- oder Leinenstoffen, dem sogenannten Ăltuch (engl. Oilskin) hergestellt. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurden Beschichtungen aus Kautschuk entwickelt. Insbesondere in KĂŒstenregionen ist der Begriff Ălzeug fĂŒr solche Regenbekleidung heute noch gebrĂ€uchlich.
Verpflegung frĂŒher Expeditionen
Da die Anreise hĂ€ufig mit dem Schiff erfolgte, wurde ânormaleâ Schiffs- und Frischverpflegung mitgefĂŒhrt, die zubereitet werden musste. Diese bestand aus Getreidekörnern â diese sind lĂ€nger haltbarer als Mehl â, Zwieback, Pökelfleisch, Dörrfleisch, Stockfisch, Erbswurst oder Olivenöl und war lange haltbar, oder bestand aus Frischverpflegung wie lebenden Tieren, die bei Bedarf geschlachtet wurden. Seit dem 19. Jahrhundert wurden erste Konservendosen benutzt. FrĂŒhe Formen fĂŒhrten wie bei der Franklin-Expedition vermutlich zu Bleivergiftung. Um Skorbut zu vermeiden, war Vitamin-C-haltiges Sauerkraut und Zitronensaft Bestandteil der Verpflegung â siehe dazu auch James Cook. Bestandteil von Expeditionsverpflegung fĂŒr Antarktisexpeditionen war Hoosh aus Pemmikan. FĂŒr den Transport zu Lande wurden wie in Afrika und Indien in groĂem Umfang TrĂ€ger eingesetzt, in anderen Erdteilen auch Tragtiere. Ansonsten wurde die Expeditionsverpflegung aus dem Land durch Kauf vor Ort oder Jagd mit entsprechenden Unsicherheitsfaktoren fĂŒr VerfĂŒgbarkeit und Hygiene beigetrieben.
Liste bekannter Entdeckungs- und Forschungsreisender
Entdeckungsreisende
Als Entdecker bezeichnet man im Allgemeinen Personen, die etwas unabhĂ€ngig Existierendes beobachten und diese Kenntnis einer unbestimmten Ăffentlichkeit als Entdeckung zugĂ€nglich machen.
Im Folgenden einige bekannte Entdecker und Expeditionsleiter:
| Name | Expedition | Jahr | Entdeckung |
|---|---|---|---|
| Christoph Kolumbus | | 1492 | Amerika |
| Vasco da Gama | | 1497â1499 | Seeweg nach Indien |
| Ferdinand de Magellan | | 1519â1522 | Weltumsegelung |
| Gonzalo Pizarro | Gonzalo-Pizarro-Expedition | 1540â1542 | Erforschung SĂŒdamerika |
| Francis Drake | Weltumsegelung | 1577â1580 | Atlantischer Ozean Pazifischer Ozean Indischer Ozean |
| Samuel de Champlain | | 1603â1632 | NordostkĂŒste Nordamerikas |
| Vitus Bering mit Georg Wilhelm Steller | Erste Kamtschatka-Expedition Zweite Kamtschatkaexpedition | 1725â1730 1733â1743 | BeringstraĂe , Sibirien und Aleuten |
| Carsten Niebuhr | Arabische Reise (Carsten Niebuhr) | 1761â1767 | Erforschung Arabiens |
| Pedro FernĂĄndez de QuirĂłs | Tahiti | 1606 ff | Pazifik |
| Louis Antoine de Bougainville | Tahiti | 1766 ff | Pazifik |
| James Cook | | 1768â1771 1772â1775 1776â1780 | Erste SĂŒdseereise Zweite SĂŒdseereise Dritte SĂŒdseereise mit Nordpazifik und Nordwestpassage |
| Alexander MacKenzie | | 1789 1792 | Nord-Kanada GroĂer Sklavensee , Mackenzie River , Arktischer Ozean , Fraser River |
Siehe auch
:
Liste der Entdecker
Forschungsreisende
Forschungsreisen durch Forschungsreisende haben den Zweck, Daten und Erkenntnisse ĂŒber meist neu entdeckte Gebiete der Erde zu gewinnen. Deren Vorbereitung kann die Aufnahme vorhandener Kenntnisse, das Erlernen der regionalen Sprachen, Auswahl, Beschaffung und Verpackung des notwendigen Materials und GerĂ€tschaften, Zusammenstellung eines harmonisierenden Teams, in dem alle wesentlichen FĂ€higkeiten vertreten sind, die am Zielort benötigt werden, den geeigneten Zeitpunkt fĂŒr den Start der Reise sowie die Planung des Reiseweges soweit möglich umfassen. In Abgrenzung dazu sind Abenteurer ohne Zielsetzung zu sehen.
| Name | Expedition | Expeditionsjahr | Hintergrund/Ziel der Expedition | |
|---|---|---|---|---|
| ThaddĂ€us Haenke | Alessandro Malaspina di Mulazzo-Expedition | 1789â1794 1793â1810 1804 | Teilnehmer SĂŒdamerika mit Peru , Ecuador , Bolivien , Chile AtacamawĂŒste erster EuropĂ€er auf dem Chimborazo | |
| Alexander von Humboldt | | 1799â1804 1829 | Amerikanische Forschungsreise Russland | |
| Meriwether Lewis William Clark | Lewis-und-Clark-Expedition | 1804â1806 | Erforschung des Ohio Nordamerika | |
| Jean Louis Burckhardt | | 1812 | Wiederentdeckungen der NabatĂ€erstadt Petra im sĂŒdlichen Jordanien und des nubischen Tempels von Abu Simbel in Ăgypten | |
| Maximilian zu Wied-Neuwied | Reise in das innere Nord-America | 1815â1817 1832â1834 | Brasilien USA | |
| Otto von Kotzebue | Rurik-Expedition | 1815â1818 | russische Weltumseglung / Entdeckung und Erkundung der Nordwestpassage | |
| John Ross | | 1818 | Expedition Nordwestpassage und arktische See | |
| William Edward Parry | | 1818 1819â1820 1821â1823 | 2. Offizier Nordwestpassage 1. Arktisexpedition Königin-Elisabeth-Inseln 2. Arktisexpedition | |
| James Clark Ross | | 1818 1819â1825 1829â1831 1839â1842 | Teilnehmer Nordwestpassage mehrere Polarexpeditionen unter Parry Teilnehmer Nordpolexpedition und nördl. Magnetpol SĂŒdpol und SĂŒdpolarmeer | |
| John Franklin | | 1818 1819â1822 1845â1847 | 1. Polarexpedition unter John Ross 2. Polarexpedition Nordwest-Territorien 3. Franklin-Expedition Polarregion | |
| Hamilton Hume William Hovell | Expedition von Hume und Hovell | 1824â1825 | erste Expedition, die einen Weg von New South Wales in das Hinterland von Victoria fand | |
| Charles Darwin | The Zoology of the Voyage | 1831â1836 | SĂŒdamerika | |
| Jakob Philipp Fallmerayer | | 1831â1834 1840â1842 1847â1848 | Griechenland und Vorderer Orient | |
| Charles Wilkes Kommando | United States Exploring Expedition | 1838â1842 | Erkundungs- und Kartierungsfahrt der United States Navy in den Pazifik insbesondere US-WestkĂŒste | |
| Ludwig Leichhardt | 1. Expedition 2. Expedition 3. Expedition | 1844â1845 1846â1847 1848 | Australien 4800 km Jimbour (Brisbane)-Northern Territory-Port Essington (Darwin) geplante Durchquerung Australiens von Ost nach West weiterer Versuch, seit dem verschollen | |
| Heinrich Barth | | 1845â1847 1849â1855 | Nordafrika Westafrika und Sahara | |
| Eduard Vogel | | 1853â1856 | Afrika Hochland von Adamaua Entsatz fĂŒr Barth | |
| Richard Francis Burton | | 1853 1854 1857 | Mekka mit John Hanning Speke Sudan Ostafrika mit den groĂen Seen und den Quellen des Nils | |
| Alexine Tinne | | 1862 1869 | Oberlauf des Nil â nordwestlicher Kongo Tripolis â Murzuk | |
| David Livingstone | | 1849â1873 | Afrika | |
| Henry Morton Stanley | | 1870â1871 | Afrika | |
| Bernhard von WĂŒllerstorf-Urbair Ferdinand von Hochstetter Georg von Frauenfeld | Novara-Expedition | 1857â1859 | Expeditionsleiter Fachleitung Geologie Fachleitung Zoologie | |
| Charles Francis Hall | | 1860â1862 1864â1869 1871 | kanadische Arktis â Nordpol-Expedition | |
| Robert OâHara Burke William John Wills | Victorianische Erkundungsexpedition | 1860â1861 | Australien SĂŒd-Nord-Durchquerung westl 143. LĂ€ngengrad | |
| Gerhard Rohlfs | | 1860â1865 1873â1874 1878 | Timbuktu Siwa Oase Kufra Ăgypten | |
| Karl Mauch | | 1865â1871 | Wasserscheide zwischen Sambesi und Limpopo bis in die NĂ€he von Tete am Sambesi Ruinen von GroĂ-Simbabwe bei Masvingo | |
| Carl Koldewey | Erste Deutsche Nordpolar-Expedition und Zweite Deutsche Nordpolar-Expedition | 1868 1869â1870 | Polarexpeditionen zu Grönlands OstkĂŒste | |
| David E. Folsom Charles W. Cook William Peterson | Folsom-Expedition | 1869 | Yellowstone-Nationalpark | |
| Henry Washburn Nathaniel P. Langford G. C. Doane | Washburn-Langford-Doane-Expedition | 1870 | Yellowstone-Nationalpark | |
| Ferdinand Hayden | Hayden-Expedition | 1871 | Yellowstone-Nationalpark | |
| Karl Graf von Waldburg-Zeil Theodor von Heuglin | | 1870 | Spitzbergen Begleiter | |
| Julius von Payer Carl Weyprecht | Ăsterreichisch-Ungarische Nordpolexpedition | 1872â1874 | Franz-Josef-Land | |
| Eduard Schnitzer | | 1871â1892 | Zentralafrika | |
| Wyville Thomson | Challenger-Expedition | 1872â1876 | Tiefsee-Expedition | |
| Adolphus Greely | | 1881â1884 | Polargebiet | |
| Karl von den Steinen | 1. dt Int Polarjahr-Expedition 1. Expedition XingĂș-Gebiet 2. Expedition XingĂș-Gebiet | 1882â1883 1884 1887â1888 1897â1898 | SĂŒdgeorgien unter Dr. K. Schrader XingĂș-Gebiet Brasilien XingĂș-Gebiet Brasilien SĂŒdseeinseln Marquesas | |
| Gertrude Bell | | 1888â1920 | Arabien britische Forschungsreisende, Historikerin, Schriftstellerin, ArchĂ€ologin, Alpinistin, politische Beraterin und Angehörige des Secret Intelligence Service | |
| Mary Kingsley | | 1894â1895 | brit. Entdeckerin und Ethnologin Kongo â Kongo â Kamerun | |
| Fridtjof Nansen | | 1888 1893â1896 | Durchquerung Inlandeis SĂŒdgrönland Nordpolarexpedition | |
| Nikolai Michailowitsch Prschewalski | | 1870â1873 1876â1877 1879â1880 1883â1885 | Zentralasienexpeditionen | |
| Victor Hensen | Planktonexpedition | 1889 | Atlantik | |
| Franz Steindachner | Pola-Expeditionen | 1890â1898 | Tiefsee, Mittelmeer, Rotes Meer | |
| Erich von Drygalski | Westgrönland-Expeditionen Berliner Ges f Erdkunde [ 17 ] GauĂ-Expedition | 1891â1893 1901â1903 1910 | 1. deutsche SĂŒdpolarexpedition Teilnahme Graf Zeppelin Expedition Spitzbergen | |
| Robert Peary | | 1891â1893 1905â1906 1908â1909 | Grönland und Arktis 87°6'N 6. April 1909 möglicherweise Nordpol | |
| Adrien de Gerlache de Gomery | Belgica-Expedition | 1897â1899 | Westantarktis | |
| Frederick Cook | | 1891â1892 1897â1899 1907â1909 | unter Robert Peary Arktisexpedition unter Adrien de Gerlache de Gomery Belgica-Expedition Arktisexpedition nördl. Axel-Heiberg-Insel Richtung Nordpol, Ausweichroute Devon Island ĂŒber Nares Strait nach Anoatok Grönland | |
| Franz Boas | Jesup North Pacific Expedition | 1897â1902 | anthropologische Forschungsexpedition im nordpazifischen Raum nach Sibirien , Alaska und NordwestkĂŒste von Kanada | |
| Carl Chun | Valdivia-Expedition | 1898â1899 | Tiefsee, atlantischer und indischer Ozean | |
| Carsten Egeberg Borchgrevink | Southern-Cross-Expedition | 1898â1900 | Viktorialand , Ross-Schelfeis (78°50'S) | |
| Sven Hedin | - â â Chinesisch-Schwedische Expedition | 1893â1897 1899â1902 1905â1908 1927â1935 | China Taklamakan Pamirgebirge Himalaya Persien Fritz MĂŒhlenweg als Teilnehmer | |
| Max von Oppenheim | | 1895â1923 1899 1914â1918 | Diplomat, Orientalist und ArchĂ€ologe im Nahen Osten Entdeckung Tell Halaf Nachrichtenstelle fĂŒr den Orient | |
| Roald Amundsen | Belgica-Expedition GjĂža-Expedition Fram-Expedition Maud-Expedition Norge-Expedition | 1897â1899 1903â1906 1910â1913 1918â1920 1926 | Westantarktis Nordwestpassage geographischer SĂŒdpol Nordostpassage Flug ĂŒber den geographischen Nordpol im Luftschiff | |
| Luigi Amadeo von Savoyen | Stella Polare | 1899 1906 1909 | Erkundung Nordpolargebiet Ruwenzori-Gebirge Uganda Karakorum K2 | |
| Edward Harriman | Harriman-Alaska-Expedition | 1899 | | |
| Rudolf Schlechter | Westafrikanische Kautschuk-Expedition | 1899â1900 | Erkundung von Kautschuk produzierenden Pflanzenarten in Westafrika | |
| Robert Falcon Scott | Discovery-Expedition Terra-Nova-Expedition | 1901â1903 1910â1912 | Ross-Meer , Ross-Schelfeis (82°17'S) und Viktorialand geographischer SĂŒdpol | |
| Otto Nordenskjöld und Carl Anton Larsen | Schwedische Antarktisexpedition | 1901â1904 | | |
| Ernest Shackleton | Discovery-Expedition Nimrod-Expedition Endurance-Expedition Quest-Expedition | 1901â1903 1907â1909 1914â1917 1921â1922 | Teilnehmer unter Scott Ross-Schelfeis , Polarplateau (88°23'S), Viktorialand Weddell-Meer , geplante Durchquerung der Antarktis Weddell-Meer , Elephant Island , SĂŒdgeorgien | |
| Francis Younghusband George Mallory | Tibet Durchquerung Britische Mount-Everest-Expeditionen | 1904 1920 1921, 1922, 1924 | Tibet Mount Everest | |
| Percy Fawcett | i. A. Royal Geographical Society | 1906â1925 | Expeditionen in SĂŒdamerika | |
| Douglas Mawson | | 1911â1914 | 1. australische Antarktisexpedition | |
| Carl Ernst Arthur Wichmann Hendrikus Albertus Lorentz | Nord- Neuguinea -Expedition | 1903 | | |
| Mina Benson Hubbard | | 1905 | Durchquerung Labrador | |
| Alfred Wegener | â â Forschungsstation Eismitte | 1906 1913 1929â1930 | Grönland NordostkĂŒste unter Ludvig Mylius-Erichsen Durchquerung und Ăberwinterung unter Johan Peter Koch 3. Grönland Expedition Inlandeis | |
| Enno Littmann | Aksum Expedition [ 18 ] | 1906 | Ăthiopien Eritrea | |
| T. E. Lawrence | | 1909â1918 | PalĂ€stina â Sinai-Halbinsel | |
| Herbert Schröder-Stranz | Deutsche Arktische Expedition | 1912â1913 | Spitzbergen | |
| Theodor Lerner | | 1896 1913 | Spitzbergen Entsatzexpedition DAE | |
| Oskar von Niedermayer | | 1912 | erste Durchquerung WĂŒste Lut | |
| Alfred Leber | Dt-Neuguinea-Expedition | 1913â1914 | Medizinisch-demographische | |
| Hermann Detzner | | 1914â1918 | Kaiser-Wilhelms-Land Insel Neuguinea erster EuropĂ€er Durchquerung der TĂ€ler des zentralen Hochlands im Hagen-Gebirge | |
| Rupert Holzapfel | Grönland unter Wegener Anjumanpass Hindukusch Afghanistan Nordpolarmeer Grönland | 1930â1931 1936â1937 1940â1945 | Leitung Weststation âScheideckâ meteorologische Beobachtungen Flugverkehrs der Lufthansa Wetterstationen der Wehrmacht in der Arktis | |
| Gunther PlĂŒschow | â SĂŒdamerika | 1925 1927 1930 | Chile, Peru und Ecuador Punta Arenas | |
| Ralph Alger Bagnold | â WĂŒsten-Expeditionen | 1921â1929 1940â1941 | 1929 ausgerĂŒstet mit Ford Modell Ts Expedition zur Suche nach der mythischen Stadt Zerzura Libysche WĂŒste Long Range Desert Group Afrikafeldzug | |
| Ladislaus AlmĂĄsy | â Expedition Salam | 1922â1934 1940â1943 | Sahara Nordafrika Brandenburg (Spezialeinheit) Afrikafeldzug | |
| Louis Audouin-Dubreuil | CroisiĂšre Noire CroisiĂšre Jaune | 1924â1925 1931â1932 | Afrika Naher Osten /Libanon- China | |
| Alfons Gabriel | | 1927â1928, 1933, 1937 | Lut , Kawir | |
| ClĂ€renore Stinnes mit Carl-Axel Söderström | Weltumrundung mit PKW | 1927 | Balkan -Moskau-Sibirien-WĂŒste Gobi-Peking-Japan-Hawaii-Nordamerika-Mittelamerika-SĂŒdamerika bis ValparaĂso, Vancouver-New York | |
| GĂŒnter Dyhrenfurth | Himalaya-Expedition Internationale Himalaya-Expedition | 1930 1934 | Karakorum | |
| Orde Wingate | Kamelexpedition | 1932 | mit UnterstĂŒtzung RGS Libysche WĂŒste | |
| Richard Evelyn Byrd | Byrd Antarctic Expedition Operation Highjump | 1926 1928â1930 1933â1935 1939â1941 1946â1947 | Spitzbergen-Nordpol Antarktis, Ăberflug des SĂŒdpols Antarktis Antarktis Antarktis | |
| Otto Schulz-Kampfhenkel | Deutsche Amazonas-Jary-Expedition | 1935â1937 | Amazonas | Expeditionsleiter |
| John Riddoch Rymill | British Graham Land | 1936 | Antarktis Expeditionsleiter | |
| Iwan Dmitrijewitsch Papanin | | vermutl. am 21. Mai 1937 | Nordpol | |
| Alfred Ritscher | â Dritte Deutsche Antarktisexpedition | 1912â1913 1938â1939 | SchiffsfĂŒhrer âDeutsche Arktis-Expeditionâ Schröder-Stranz Expeditionsleiter Neuschwabenland [ 19 ] | |
| Kurt Herdemerten | Dt-Grönland-Exp Herdemerten-Grönland-Exp | 1930â193 1938 | unter Alfred Lothar Wegener Expeditionsleiter | |
| J. G. S. Sugden P. G. Mott | Oxford University Greenland Expedition | 1938 | | |
| Hans Ertl | Internationalen Himalaya Expedition Deutschen Bolivien-Expedition Willy-Merkl-GedÀchtnis-Expedition | 1934 1950 1953 | Erstbesteigung Sia Kangri 7422 m | |
| Willy Merkl , Hermann Buhl , Karl Herrligkoffer | Dt-amerik. Himalaya-Expedition Dt Nanga-Parbat-Expedition | 1932 1934 | | |
| Heinrich Harrer | Deutsche Nanga Parbat Expedition â - | 1939 1939â1951 1953â1991 | Durchsteigung Rupalflanke Tibet SĂŒdamerika, Alaska, Afrika und SĂŒdost-Asien | |
| Wilhelm Dege | â Unternehmen Haudegen | 1930er Jahre 1944â1945 | Spitzbergen Nordostland Wetterstationen der Wehrmacht in der Arktis | |
| Karl Helbig | | 1930â1932 1936â1937 1953â1954 1957â1958 | Sumatra Borneo Mittelamerika Mexiko | |
| Wilfred Thesiger | | 1941â1943 1946â1964 | Ăthiopien und Sahara Long Range Desert Group Oman , Saudi-Arabien , Jemen Leeren Viertel , Irak | |
| Thor Heyerdahl | Kon-Tiki -Expedition u. a. | 1947 | Pazifischer Ozean - Polynesien | |
| Edmund Hillary Tenzing Norgay | | 29. Mai 1953 | Erstbesteigung Mount Everest unter dem Expeditionsleiter Oberst John Hunt | |
| Hannes Lindemann | | 1955 und 1956 | Atlantik | |
| Vivian Fuchs | Commonwealth Trans-Antarctic Expedition | 1955â1958 | mit Hillary | |
| Stefan Kröpelin | Forschungsexpedition | Oktober 2005 | 5.000 km mit GelÀndewagen im Tschadbecken mit dem Erdi-Ma Nordosten DreilÀndereck Libyen, Tschad und Sudan | |
| Verein Centre Terre | Forschungsexpedition | 2000 / 2006 / 2008 / 2010 / 2017 | Isla Madre de Dios | - |
Expeditionsreisende
| Name | Expedition | Expeditionsjahr | Expeditionsland | |
|---|---|---|---|---|
| Wally Herbert | Transarktisexpedition mit Hundeschlitten | 6. April 1969 | Arktis und Nordpol zu FuĂ | |
| Werner Freund | | 1966 1967 1968 1969 1970 1971 1972 1973 1974 1975 1976 1977 | Algerien Uganda Ceylon Kamerun Ăthiopien Ecuador indones. Neuguinea Paraguay Brasilien Papua-Neuguinea SĂŒd- Kolumbien SĂŒd- Sudan | |
| RĂŒdiger Nehberg | | 1972 1980 1981 1987 | Blauer Nil Yanomami Brasilien Deutschlanddurchquerung AtlantikĂŒberquerung Tretboot | |
| Reinhold Messner | â u. a. Sigi-Löw-GedĂ€chtnisexpedition zum Nanga Parbat | 1969 1970â1986 1989â1990 | Anden -Expedition 14 Achttausender und Seven Summits Antarktis-Durchquerung | |
| GĂŒnther Bock, Michel Dacher, Peter Lechhart, Franz Martin | Deutsche Grönlandexpedition 1970 | | Nuuk â Tasiilaq Inlandeisdurchquerung [ 20 ] | |
| Michael Asher | WĂŒsten- und Regenwaldreisen zusammen mit seiner Frau Mariantonietta Peru | | Buchautor | |
| Arved Fuchs | | seit 1977 1979 1980 1983 1984 1989 1989â1990 1993 1997â1998 2000 2002 1993 und 2003â2004 | Arktis WestkĂŒste Grönland Nordpol zu FuĂ (gescheitert) Retro-Alfred-Wegener-Expedition 1930 Umrundung Kap Hoorn mit Faltboot im sĂŒdl Sommer Int. Expedition âIcewalkâ Nordpol Antarktis-Durchquerung Durchquerung Grönland mit Hundeschlitten âArctic Passagesâ WestkĂŒste Grönland hist. Expedition Sir Ernest Henry Shackleton Antarktis mit Durchquerung SĂŒdgeorgiens Nordostpassage Nordwestpassage | |
| Bruno Baumann | | 1989 1994 1996 2004 | Taklamakan zu FuĂ Alashan , Tibet , Tibesti Gebirge Taklamakan Retro-Expedition Sven Hedin Entdeckung des âversunkene Königreich Shangshungâ Yarlung-Dynastie | |
| Ines Papert | | 1997 1998 | Aconcagua Peru-Expedition mit Nevado Pisco, Nevado Alpamayo , Nevado Artesonraju , Torre del Paron | |
| Frederik zu DÀnemark | Sirius Hundeschlitten-Expedition | 11. Februar bis 31. Mai 2000 | 2795 km Durchquerung von Nord- Grönland Nordost-Grönland-Nationalpark | |
| Liv Arnesen und Ann Bancroft | | 2001 | Antarktis auf Ski | |
| Gerlinde Kaltenbrunner | Hochgebirgsexpeditionen | seit 2003 | u. a. Nanga Parbat | |
| Cecilie Skog | | | erste Frau auf den Seven Summits, Nordpol, SĂŒdpol, Durchquerung der Antarktis [ 21 ] | |
| Jakub Postrzygacz | Canning Stock Route | 2005 | Erstbezwinger mit dem Fahrrad | |
| Oh Eun-sun | | | erste Frau auf den 14 Achttausendern | |
| Evelyne Binsack | Expedition Antarctica | 2006/2007 | 28.000 km von der Schweiz zum SĂŒdpol | |
| Tim Cope | | Sommer 2004 bis Sommer 2007 | Ritt aus der Steppe der Mongolei, Start in Charchorin bei Karakorum, bis Ungarn | |
| Jeremy Clarkson und James May | Top Gear: Polar Special Polar Challenge | 2007 | magnetischer Nordpol von 1996 bei 78° 36âČ N , 104° 12âČ W 78.595 -104.19833333333 mit stark modifizierter Toyota Hilux und Toyota Land Cruiser | |
| David de Rothschild | Plastiki-Expedition | 2010 | Pazifischer Ozean | Belastung der Ozeane mit PlastikmĂŒll |
| Harry of Wales | zu Gunsten der Hilfsorganisation âWalking With The Woundedâ | November/Dezember 2013 | SĂŒdpol | Marsch mit verwundeten Soldaten 335 km zum SĂŒdpol |
| Freya Hoffmeister | Kayakexpeditionen | 2009 2011â2015 | Umrundung von Australien Umrundung von Australien | 13.714 km in 332 Tagen 22.000 km in 929 Tagen |
Behörden und Organisationen die Expeditionen durchfĂŒhren
Expeditionen werden vorwiegend von Forschungseinrichtungen durchgefĂŒhrt. Dabei kann es sich um UniversitĂ€ten handeln oder um auĂeruniversitĂ€re Institute. Vereine und VerbĂ€nde sowie staatliche Behörden fördern Expeditionen.
Expeditionstierfilmer
Bekannte Tierfilmer, die Expeditionen zur Produktion von Natur- und Tierfilmen unternommen haben, sind unter anderem Michael und Bernhard Grzimek, Heinz Sielmann, David Attenborough, Martin Schliessler, Ernst Arendt und Hans Schweiger, Benny Rebel, Andreas Kieling, Matto Barfuss, Dieter Glogowski,cite-ref-22[22] Norbert Rosing, David Bittnercite-ref-23[23], Dirk Steffens und David Bittner fĂŒr BĂ€renforschung und -filmaufnahmen. Im deutschsprachigen Raum ist Michael Martin fĂŒr seine WĂŒstenaufnahmen bekannt.
Meeresexpeditionen
Siehe auch
Literatur
âą Dietmar Henze: EnzyklopĂ€die der Entdecker und Erforscher der Erde. 5 BĂ€nde. ADEVA, Graz 1973â2004, ISBN 3-201-01835-X.
âą Johannes W. GrĂŒntzig, Heinz Mehlhorn: Expeditionen ins Reich der Seuchen. Medizinische Himmelfahrtskommandos der deutschen Kaiser- und Kolonialzeit. Elsevier-Verlag, MĂŒnchen 2005, ISBN 3-8274-1622-1.
⹠Fergus Fleming, Annabel Merullo: LegendÀre Expeditionen: 50 Originalberichte. 2. Auflage. National Geographic Verlag, 2006, ISBN 3-937606-94-7.
âą Ariane Audouin-Dubreuil: Expedition SeidenstraĂe: Mit den ersten GelĂ€ndewagen von Beirut bis Peking. National Geographic Verlag, 2008, ISBN 978-3-89405-854-8.
âą Owen Beattie, John Geiger: Der eisige Schlaf: Das Schicksal der Franklin-Expedition. Piper Verlag, 1998, ISBN 3-492-22113-0.
âą Cornelia KlauĂ, Frank Böttcher (Hrsg.): Unerkannt durch Freundesland â Illegale Reisen durch das Sowjetreich Lukas Verlag, 2011, ISBN 978-3-86732-076-4.
⹠Jörg Kuhbandner, Jan Oelker (Hrsg.): TRANSIT. Illegal durch die Weiten der Sowjetunion. Notschriften-Verlag, Radebeul 2010, ISBN 978-3-940200-48-8.
âą Matthias Hake: Expeditionshandbuch. Planung, AusrĂŒstung, Krisenmanagement. 1. Auflage. Pietsch Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 3-613-50490-1.
âą Nigel Gifford: Expeditionen. Handbuch fĂŒr Planung und Praxis: Konzeption, Finanzierung, Anreise, Nahrung, AusrĂŒstung, Logistik und FĂŒhrung. Pietsch, Stuttgart 1984, ISBN 3-613-50005-1.
âą Heinz Kohnen: Sicherheit und Ăberleben bei Polarexpeditionen. In: Reports on Polar Research. Alfred Wegener Institute for Polar and Marine Research, Bremerhaven, Sonderheft 3, 1983.
âą Stefan Simmerer: Expeditionen zum Selbermachen. In: Outdoor. 09/2003. (online)
âą Inge Röger-Lakenbrink: Alpines Trekking mit Pferden und Maultieren. Cadmos Verlag, LĂŒneburg 1999, ISBN 3-86127-339-X.
âą Royal Geographical Society (Hrsg.): Expedition Handbook. Eigenverlag, London 2004.
âą Royal Geographical Society (Hrsg.), Rachel Duncan: Polar Expeditions. 4. Auflage. Eigenverlag, London 2003.
âą Tom Sheppard: Vehicle-dependent Expedition Guide. Desert Winds, Hertfordshire, England 1998, ISBN 0-9532324-0-9.
âą Stephen Arrington: The Expedition & Diving Operations Handbook. Diversification Series Verlag Best Pub., 1995, ISBN 0-941332-40-3.
âą Steven James Foreman: How to Plan and Survive Safaris, Camping Trips, and Expeditions in Africa. Verlag Lulu Press, 2007, ISBN 978-1-4303-0842-3.
âą Franz Berghold, Wolfgang Schaffert: Handbuch der Trekking- und Expeditionsmedizin: Praxis der Höhenanpassung â Therapie der Höhenkrankheit. DAV Summit Club, MĂŒnchen 2009, ISBN 978-3-00-025756-8.
âą W. Treibel: Erste Hilfe und Gesundheit am Berg und auf Reisen. Bergverlag Rother, 2006, ISBN 3-7633-6027-1.
âą Royal Geographical Society (Hrsg.), Sarah Anderson: Expedition Medicine. 2. Auflage. Verlag Profile Books, 2002, ISBN 1-86197-434-5.
âą Chris Johnson, Sarah Anderson, Jon Dallimore, Shane Winser, David A. Warrell: Oxford Handbook of Expedition and Wilderness Medicine. 1. Auflage. Oxford Handbooks Series, Verlag OUP Oxford, 2008, ISBN 978-0-19-929661-3.
âą Gregory H. Bledsoe, Michael J. Manyak, David A. Townes: Expedition and Wilderness Medicine: Wilderness, Remote, and Extreme Environments. 1. Auflage. Cambridge University Press, 2008, ISBN 978-0-521-86873-0.
âą Andrew Selters: Glacier Travel and Crevasse Rescue: Reading Glaciers, Team Travel, Crevasse Rescue Techniques, Routfinding, Expedition Skills. 2. Auflage. The Mountaineers Books, 2006, ISBN 0-89886-658-8.
Weblinks
Wiktionary: Expedition
â BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
Einzelnachweise
cite-note-11. â expeditio. Pons-Verlag, abgerufen am 15. Juni 2014.
cite-note-22. â expedio. Pons-Verlag, abgerufen am 15. Juni 2014.
cite-note-33. â medizinischer Fragebogen des AWI (PDF; 643 kB)
cite-note-44. â Bergsporttraining (Memento vom 7. Februar 2009 im Internet Archive) auf der Website der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Berg- und Expeditionsmedizin e. V.
cite-note-55. â Martina SchneibergovĂĄ: Expedition Spitzbergen: Nach zwei Tagen riss das erste Zelt. auf: radio.cz
cite-note-66. â Auswahlverfahren ZDF SĂŒdpolexpedition 2010 (Memento vom 13. April 2012 im Internet Archive)
cite-note-77. â Arctic Survival and Safety Course. (Memento vom 9. September 2009 im Internet Archive) Lehrveranstaltung WildnisfĂ€higkeiten UNIS
cite-note-88. â Informationen fĂŒr Expeditionsteilnehmer. (Memento vom 23. Februar 2009 im Internet Archive) AWI Vorausbildung Expeditionsteilnehmer
cite-note-1010. â Kletterausbildung bei Deutschen Alpenverein
cite-note-1212. â ErklĂ€rung des SYNOP-SchlĂŒssels. (Memento vom 23. Dezember 2011 im Internet Archive)
cite-note-1313. â Archivlink (Memento vom 20. Oktober 2014 im Internet Archive) Abfertigungsverfahren fĂŒr Deutschland bei der Wiedereinfuhr auch INF3 Zollformular fĂŒr höherwertige WirtschaftsgĂŒter
cite-note-1414. â gefĂ€hrliche Luftfracht Lithium-Ionen-Akkumulator#Gefahren beim Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus. In den vergangenen 20 Jahren waren Lithium-Ionen-Batterien fĂŒr 140 VorfĂ€lle in Flugzeugen verantwortlich. Die ICAO stuft sie als gefĂ€hrliche, leicht brennbare Fracht ein. [1]
cite-note-1515. â Die Verschwundene Franklin Expedition
cite-note-1616. â http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php?46604-USA-Sommer-2010-9-Wochen-Trekking-in-Alaska-mit-Packraft-Wrangell-St.-Elias-amp-Denali&highlight=Packraft Anwendung Packraft auf einer Trekkingtour Wrangell-St.-Elias-Denali Alaska-
cite-note-171. Cornelia LĂŒdecke: Vor 100 Jahren: Grönlandexpedition der Gesellschaft fĂŒr Erdkunde zu Berlin (1891, 1892â1893) unter der Leitung Erich von Drygalskis. In: Polarforschung. 60 (3) 1990, S. 219â229.
cite-note-182. Steffen Wenig (Hrsg.): In Kaiserlichem Auftrag â Die Deutsche Aksum-Expedition 1906 unter Enno Littmann. Band 1: Die Akteure und die wissenschaftlichen Unternehmungen der DAE in Eritrea. Linden-Soft, Aichwald 2006, ISBN 3-929290-33-2.
cite-note-193. Deutsche Antarktis Expedition 1938/39. (Memento vom 5. Mai 2010 im Internet Archive) In: DMZ. Nr. 42, Dezember 2004.
cite-note-204. Expeditionsbericht Grönland Inlandeisdurchquerung 1970 (Memento vom 2. Dezember 2010 im Internet Archive)
cite-note-215. Thomas Borchert: Rekord in 70 Tagen: Norwegerin durchquert als Erste auf Skiern die Antarktis. In: Spiegel Online, 22. Januar 2010.
cite-note-2222. â Dieter Glogowski